CYNAL.SALON 5.1. dienstag 15.5. 20 uhr

königsbrücker straße 96.
halle 7c

Problemstellungen und Möglichkeiten eines neuen künstlerischen Denkens contra Kanonisierung eines Freiraumes: Künstlerische Forschung. Ein Gespräch mit Till Ansgar Baumhauer

Der Dresdner Künstler Till Ansgar Baumhauer studiert seit 2009 in dem erst seit 2008 bestehenden Studiengang "Ph.D. (Philosopher´s Degree) Freie Kunst" an der Bauhaus-Universität Weimar.
Dieser bietet Bildenden Künstlern Möglichkeit, in einer durch den Bologna-Prozess umstrukturierten Hochschullandschaft an ihren Master (oder ihr Diplom) mit einer Promotion anzuschließen. Kunst wird hier als Mittel einer (erweitert begriffenen) Forschung verstanden und unter Begrifflichkeiten wie "Künstlerische Forschung",  "Artistic Research" oder "practice-based research" verschlagwortet.
Während diese Sichtweise auf die Möglichkeiten Bildender Kunst in den Vereinigten Staaten, Großbritannien und mehreren anderen europäischen Ländern schon seit der Zeit vor der Jahrtausendwende im Gespräch ist, so ist die Diskussion über Künstlerische Forschung im deutschsprachigen Raum erst seit relativ kurzem im Gange.
Welche Möglichkeiten birgt ein neuer Blick auf Kunst als Forschung? Welche (kunst)geschichtlichen Bezugspunkte können von Interesse sein? Welche neuen Möglichkeiten schafft sich die Kunst, wenn sie sich dem Diskurs mit der Wissenschaft auf Augenhöhe aussetzt, und welche Risiken birgt dies in sich?

LESUNG.SARAH REHM. mi 16.5. 20 uhr

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Sarah Rehm liest Gedichte aus den letzten zehn Jahren über Städte Europas und die Infragestellung einer Verortung der Herkunft, ja, einer Identität fernab eingeschworener Verhältnisse, die Suche einer geistigen Heimat ohne Zwang und mit Verantwortung. Hier halten sich Texte aus geballter persönlicher Erinnerung und solche mit der Thematik „Europas herz“ die Hände. Wie können wir an einem Ort leben und verstehen, was woanders geschieht, wie das, was geschehen ist, verarbeiten? Können wir seßhaft werden, wo uns alles drohen kann? Wie können wir uns in Sicherheit wiegen? „ich will dass die stadt mich umarmt/alt wie sie ist und viel mehr weiss, die edle“ schreibt Sarah Rehm im Gedicht „ohne krieg“. „(...) die stadt, sie tut nicht bedeutsam, sie weiss/ich verwandle mich wenn mich etwas zwingt“.

ERÖFFNUNG. 6.5. 16 uhr

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Ein Novum: galerie module wird seßhaft und damit ist nicht nur das Gelände der Zeitenströmung gemeint. Am kommenden Sonntag wird mit der Masterpräsentation dreier TU-Dresden Absolventinnen ein Raum eröffnet, der die Option auf eine dauerhafte Kunstnutzung bietet. Wie und was das alles bedeutet? Kommt vorbei!

BÜRO. dienstag - freitag 12 - 14 uhr
KUNSTHALLE. dienstag - samstag 14 - 18 uhr

beginnt im mai 2012...

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